Archive May 2008

JUSTLY SWEARING ON THE MONEY
JUSTLY SWEARING ON THE MONEY
 

May the cat eat you, and may the devil eat the cat!
in Gaelic:
Go n-ithe an cat thu, is go n-ithe an diabhal an cat!

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Small helicopter celebrating Leonardo




(an article from Finnish paper Helsingin Sanomat of May 16th, 2008,
rendered into English)

The world's smallest helicopter will soon be taken to flying in honour of Leonarda Da Vinci, who, in the 1480's, had designed some sort of helicopter on his papers.


75-year-old Japanese Gennai Yanagisawa is planning to demonstrate his copter on May 25th in Leonardo's birth place Vinci, Italy.


Italy's museum of science and technology holds that the "aerial screw" drawn by Leonardo had been the world's first scheme of a helicopter.

 





The world records filing publishing house of Guinness confirmed in any case, that the 75 kilogram weighing copter is the world's smallest. Its rotors diameter is four meter. Yanagisawa already sold six of his GEN-H-4-copters and hopes, that "one day people will use them like scooters."

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Die komische Scheibe

Seit hundert Jahren untersuchen Wissenschaftler eine seltsame Urschrift der Kreter. Der Diskos von Phaistos, auf dem die Zeichen stehen, bleibt eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte.

Drei Geheimnisse lasten auf der ersten Hochkultur Europas, die während der Bronzezeit auf Kreta blühte. Das eine betrifft ihr rasches Ende etwa um 1650 v. Chr. Forscher wissen, dass nach dem Ausbruch des Vulkans auf Santorin (damals Thera) eine vernichtende Flutwelle auf die Insel zuraste. Der Auftakt zum Untergang?

 

 
Das zweite berührt die Dunkelheit der Sage: Einst, so erzählt der Mythos, ließ sich die sodomitisch gesinnte Königin von Kreta eine Kuh-Attrappe bauen, um einem Stier beizuschlafen. Sie gebar ein so entsetzliches Ungeheuer, dass man es in ein Labyrinth sperren musste und ihm - zwecks Beruhigung - Knaben und Mädchen als Speise vorwarf.

 

Das dritte Rätsel führt ebenfalls in einen Irrgarten. Dargestellt ist er auf einer 16 Zentimeter großen Scheibe, die beidseitig mit insgesamt 242 Zeichen übersät ist: Männerköpfe mit Irokesenschnitt sind darauf zu sehen, Vögel, Äxte, Rosetten, Fische, Zickzacklinien. Gemeint ist der Diskos von Phaistos.

                                                        

Comic aus Stempeln: Wie ein kindliches Sammelsurium von Symbolen sehen die archaischen Schriftzeichen auf der Tonscheibe von Phaistos aus - Forscher sind sich nicht einmal einig, in welcher Richtung die Hieroglyphen zu lesen sind

Physiker und Astronomen, Linguisten und Feierabendforscher haben sich an der Schrift versucht. Der Teller wurde als Kalender und als "Dokument aus Atlantis", gedeutet, als Spielbrett, Amulett und Bauernalmanach. Noch heute wird das Museum von Iraklion, wo das Artefakt unter Glas liegt, körbeweise mit Entschlüsselungsvorschlägen beliefert.

Doch die Scheibe gibt ihre Botschaft nicht preis. Niemand vermochte bislang das Rebus zu lösen, über das der Mitentzifferer der griechischen Linear-B-Schrift, John Chadwick, stöhnte: "Der Diskos hängt mir wie ein Mühlstein am Hals."

Besonders seltsam: Die Symbole sind nicht in den Ton geritzt, sondern gestempelt. Der Diskos folge streng dem "typografischen Prinzip", erklärt der Regensburger Sprachwissenschaftler Herbert Brekle - und das 3000 Jahre vor Johannes Gutenberg. Es ist das mit Abstand älteste Druckwerk der Welt.

Rückblick: Es war ein warmer Sommerabend im Jahr 1908, als der Italiener Luigi Pernier das Unikum erstmals in die Hände bekam. Vorsichtig wischte der Ausgräber den Staub ab. In seinem Bericht vermerkte er einen Fund von "außergewöhnlicher Wichtigkeit".

Auf Kreta war seit Ende des 19. Jahrhunderts ein spannender Wettlauf im Gange. Altertumsexperten aus ganz Europa legten auf der Mittelmeerinsel wie im Rausch eine unbekannte Zivilisation frei. Der Entdecker von Knossos, Arthur Evans, benannte sie nach dem sagenhaften König Minos die "minoische Kultur".

Riesige Abraumhalden wurden damals aufgetürmt. Alte Fotos zeigen, wie die angeheuerten Hilfsarbeiter mit Spaten und klobigen Holzkarren um die Wette gruben. Bekleidet mit Fez und weißen Pluderhosen drangen sie in Ruinen vor, an deren Wänden Blumen und farbige Delphine prangten.

Bald stellte sich heraus: Auf Kreta, dem "Land im dunkelwogenden Meer" (Homer) lebte um 2000 v. Chr. eine glanzvolle Seefahrermacht, deren Schiffe bis nach Ägypten und in den Orient segelten. Das griechische Festland war vielleicht tributpflichtig und musste an die überlegenen Insulaner womöglich Frauen ausliefern. Die Geschichte vom Jungfrauen verschlingenden Minotaurus - hier könnte sie ihren Ausgang genommen haben.

Auch die Paläste der Minoer passen ins Bild, sie glichen Labyrinthen. Neben den Adelsgemächern erstreckten sich zahllose Vorratskammern und Magazine. Es waren gewaltige Warenspeicher auch für den Export. Straußeneischalen und Elfenbein beweisen, dass der Handel bis nach Schwarzafrika lief.

Motive wie Krieg und Soldatentum sind auf den minoischen Wandmalereien kaum zu finden. Dargestellt wurden etwa Blüten oder Akrobaten, die anmutig über Stiere springen. Die Priesterinnen liefen barbusig umher, einige trugen auf dem Haupt Mohnkapseln - der Rohstoff zur Opiumgewinnung. Forscher erschien die Insel wie ein "verlorenes Paradies".

Pernier grub damals an der Südküste, hoch oben auf einem karstigen Felssporn, im verfallenen Palast von Phaistos. Das Bauwerk erstreckte sich auf einer Fläche von fast zwei Fußballfeldern.

 

"Diese Inschrift kann nicht entziffert werden."

 

Am Abend des 3. Juli, die Arbeiter wollten gerade die Schubkarren beiseitestellen, kam in der Nordostecke ein rundes Stück Terrakotta zutage. Dem Grabungsbericht zufolge lag es in Kammer 8 des Hauses 101 inmitten einer "Schicht aus dunkler Erde, gemischt mit Asche, Kohle und Keramikfragmenten".

45 verschiedene Zeichen sind auf der Tonscheibe zu sehen, sie stellen wahrscheinlich Silben dar. Die Schrift zieht sich vom Außenrand spiralförmig nach innen. Durch Trennlinien sind 61 Symbolgruppen abgeteilt. Nur: Was bedeuten sie?

Arthur Evans wagte als einer der Ersten einen Vorschlag. Er deutete die Krakel als "Hymne an die Göttin der Erde" in einem ionischem Dialekt. Damit trat er eine nicht enden wollende Debatte los. Einer der frechsten Vorschläge stammt vom holländischen Romanautor Harry Mulisch. Der behauptet, auf der Scheibe stünden die Worte: "Diese Inschrift kann nicht entziffert werden."

Die Archäologen ließen sich von derlei Spott nicht entmutigen. Fieberhaft suchten sie Kreta nach weiteren Zeugnissen der Rätselschrift ab. Gefunden haben sie nichts.

Wurde der Diskos also vielleicht aus dem Orient mitgebracht? Schon 1914 kam die Idee auf, er sei ein "ägyptisches Dokument". Andere vermuteten seine Heimat in Libyen, Kleinasien oder Israel. Vertreter der Präastronautik sehen seinen Ursprung gar im Weltall. Eine der Glyphen würde die "Wasserung oder Landung einer Raumkapsel" darstellen.

Auch der Fälschungsverdacht kam auf. Richtig ist, dass Pernier im Moment der Entdeckung des Terrakottafundes nicht zugegen war.

Genaue Prüfungen ergaben jedoch, dass der Stempler an dem bereits fertigen Text mehrere Korrekturen ausführte. Er veränderte im Nachhinein Trennstriche und fügte zwei Zeichen hinzu, die er aus Platzmangel stark zusammenquetschen musste. So geht kein Betrüger vor.

Angesichts all dieser Merkwürdigkeiten macht die Gilde der Uni-Professoren am liebsten einen Bogen um den Fund. Sie fürchten um ihren Ruf. Ein US-Gelehrter verglich den Diskos mit einen "Totenkopf auf einer Flasche mit Gift".

Doch es bleiben genug mutige Silbenstecher übrig. Der neuseeländische Linguist Steven Roger Fischer beispielsweise enttarnte den Text als Aufruf zu einem Feldzug nach Anatolien. "Hört mich, Kreter und Griechen: Meine Großen, meine Schnellen! Hört mich", übersetze er flott, "Hellas steht eine Schlacht mit den Karern bevor." Später gab er allerdings zu: "Vielleicht habe ich mir unbewusst diese 'minoischen' Namen nur ausgedacht."

Süffiger liest sich die Deutung des Norwegers Kjell Aartun, der den Diskos für eine erotische Anweisung hält: "Sei tief hineindringend, Lüsterner! Bewege dich tief hinein, Fisch in deinen Mund!"

Der Tübinger Mittelhochdeutschexperte Derk Ohleroth grübelte 16 Jahre lang über dem Stück. Doch auch seiner Übersetzung ("Im Kreis um den Opferrauch schlag ein auf die Erde, und wiehere jählings wie ein Pferde-Paar: Aio ae! hyauax!" ) wurde die fachliche Anerkennung bislang verweigert.

So kobolzen sie denn munter weiter, die selbsternannten Code-Knacker und Ausdeuter des minoischen Mystery-Manifests. Jedes Jahr kommen Dutzende neue Dechiffrierversuche hinzu.

Doch gerade wegen dieser Flut dürfte die Auflösung die bronzezeitlichen Botschaft in immer größere Ferne rücken. Der Forscher Chadwick drückte es so aus: "Selbst wenn König Minos jemandem die wahre Bedeutung im Traum offenbaren würde, wäre es unmöglich, andere von deren Richtigkeit zu überzeugen."

 

Von Matthias Schulz 

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Die neue panvoluntaristische Einstellung zur Arbeit hat mittlerweile, zumindest bei einigen derer aus den höchsten Einkommensschichten, die ohnehin im Geld nur so schwimmen und wahrlich keiner zusätzlichen Entlohnung ihrer Arbeiten bedürften, nach Verlautbarungen aus Managerkreisen in den USA und nun auch aus einem europäischen königlichen Stammsitz, offenbar angehoben, in der jungen Generation endlich realisiert und auch demonstrativ eingesetzt zu werden: In den Absprachen innerhalb den einzelnen gesellschaftlichen Lagern der länder- und weltweit zu bewerkstelligenden Werkstätigkeit als solcher im allgemeinen jedoch richtig greifen, also in den Köpfen aller Betroffenen - d.h. nach und nach aller Menschen - um sich greifen muß die erstmals aufgeflammte neue Einstellung erst noch so richtig, damit ein Feuer der Begeisterung bei den starken Massen der "gewöhnlichen, ameisenartig umtriebigen Art" für eine Abschaffung des Geldes zum Lodern käme, auf die es bei einem Gelingen der Geldwirtschaftsüberwindung letztendlich ankommen wird - nun, nachdem die ersten Geldbonzen schon mal hervorgetreten sind mit dem in die richtige Richtung weisenden persönlichen Beispiel



In einschlägigen Nachrichten kann man es leicht selbst nachlesen und verifizieren: Durchaus wahr, daß etliche Top-US-Manager von Rang und Namen, wenn auch bewußt noch nicht aus dem hehren Bewusstsein heraus, dem Ziel der Abschaffung des Geldes damit den Weg gewiesen zu haben, sondern eher noch gemischt mit unlauteren Motiven, was man aber eingedenk des angestammt geldverfitzten Denkens derer ihnen nicht verdenken kann, - man lese, höre und staune! - sich im freiwilligen Lohnverzicht üben.

Jüngstes Früchtchen auf diesem neu gepflanzten und noch ums Überleben kämpfenden Bäumchen, das, wenn erst mal ausgewachsen, den Menschen, so sie nur bereit sein werden, dessen "reife Frucht" der Abschaffung des Geldes zur gegebenen Zeit auch abzuernten, die Erlösung von allen Geldplagen und -nöten der Zeit, allen Hungersnöten und Miserereopfern der Welt, nach allen menschlichen Gesichtspunkten, sowie auch nach Einsteinschen Relativitätswahrscheinlichkeitshochrechnungen, bringen wird »»»»»»»


das-koenntest-auch-du-sein

Prinzessin Beatrice von York, eine Enkelin der Königin von England hat einen Sommerjob in einem Londoner Nobelkaufhaus begonnen, bei dem sie beseideten Gutbetuchten mit einem klingenden Namen, denen ihr üppiges Geld sehr locker sitzt, bei deren Einkaufen mit ihren im Leben einer Prinzessin erlernten, exquisiten Insider-Ratschlägen aufmerksam zur Seite steht, und für den sie nicht bezahlt werden will.

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Nicht vergessen! Am Sonntag, den 11. Mai ist Muttertag mit
Geschenkideen, Gedichten & mehr

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To Miss Jessie Harcourt

Regarding Her Marriage with a Poor Young Man


And so there is trouble in the house of Harcourt, my dear Jessie. You
want to marry your intellectual young lover, who has only his pen
between him and poverty, and your cruel father, who owns the town, says
it is an act of madness on your part, and of presumption on his.

And you are thinking of going to the nearest clergyman and defying
parental authority.

You have even looked at rooms where you believe you and Ernest could be
ideally happy. And you want me to act as matron-of-honour at that very
informal little wedding.

Now, my dear girl, before you take this important step, give the matter
careful study.

Your impulses are beautiful, and your ideal natural and lovely. God
intended men and women to choose their mates in this very way, with no
consideration of a worldly nature to mar their happiness.

But civilized young ladies are a far call from God's primitive woman.
You have lived for twenty-three years in the lap of modern luxury. Your
father prides himself upon the fact that, although your mother died when
you were very young, he has carefully shielded you from everything which
could cast a shadow upon your name or nature. Your lover is fascinated
with your absolute purity and innocence. Yet he does not realize that a
young woman who has so long "sat in the lap of Luxury," is unfit to be a
poor man's wife.

Some girl who might know much more than you of the dark and vulgar side
of life, would make him a better companion if he could love her enough
to ask her hand in marriage.

The girl who has received the addresses of this fascinating old fellow
"Luxury," never quite forgets him, or ceases to bemoan him if she
throws him over for a poor man.

To look at two rooms and a bath is one thing, to live in them
another, after having all your life occupied a suite which a queen might
envy, with retinues of servitors at call.

You tell me you could die for your lover.

But can you bathe from a wash-bowl and pitcher, and can you take your
meals at cheap restaurants, and make coffee and toast on an oil-stove or
a chafing-dish?

Can you wear cheap clothing and ride in trolleys, and economize on
laundry bills to prove your love for this man?

You never have known one single hardship in your life; you never have
faced poverty, or even experienced the ordinary economies of well-to-do
people.

You are an only daughter of wealth -- American wealth. That sentence
conveys a world of meaning. It means that you are spoiled for anything
but comfort in this life.

For a few weeks you might believe yourself in a fairy-land of romance
if you married your lover and went to live in the two rooms. But at the
end of that period you would begin to realize that you were in a very
actual land of poverty and discomfort.

Discomfort is relative. Those rooms to the shop-girl who had toiled for
years, and lived in a fourth-flight-back tenement, would represent
luxury. To you, after a few months, they would mean absolute penury.

You would begin to miss your beautiful home, and your maids, and your
carriages. Your husband would know you were missing them, and he would
be miserable. Unless your father came to your rescue, your dream of
romantic love would end in a nightmare of regret and sorrow.

Your father knows you, -- the creature of refined tastes and luxurious
habits that he has made you, -- and your lover does not. Neither do you
know yourself.

It requires a woman in ten thousand, one possessed of absolute heroism,
like the old martyrs who sang at the stake while dying, to do what you
contemplate, and to be happy in the doing.

Nothing like a life of self-indulgence disintegrates great qualities.
You are romantically and feverishly in love with a handsome and gifted
young man. But do not rush into a marriage with him until you can bring
your father to settle a competence upon you, or until your lover has
spanned the abyss of poverty with a bridge of comfort. You have had no
training in self-denial or self-dependence. The altar is a bad place to
begin your first lesson.

Wait awhile. I know my advice seems worldly and cold, but it is the
result of wide observation.

If you cannot sit in your gold and white boudoir, and be true to Ernest
while he battles a few more years with destiny, then you could not
remain loyal in thought while you held your numb fingers over a chilly
radiator in an uncomfortable flat, or omitted dessert from your dinner
menu to cut down expenses.

Your brain-cells have been developed in opulence.

You could not train your mind to inexorable economy, even at the command
of Cupid.

Take the advice of a woman of the world, my dear girl, and do not
attempt the impossible and so spoil two lives.

Again I say, wait awhile.

There are girls who could be perfectly happy in the position you picture
for yourself with Ernest, but not you.

Better hide your ideal in your heart than shatter it on the unswept
hearthstone of the commonplace.

Better be in your lover's life the unattained joy, than ruin his
happiness by discontent.

It is less of a tragedy for a man to hear a woman say "I cannot go with
you," than to hear her say "I cannot stay with you."

___________________

by Ella Wheeler Wilcox

(1855-1919)

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